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Faszination Textile Architektur | ActiveLifestyle Blog
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Faszination Textile Architektur

Der Künstler Christo lässt uns immer wieder staunen, was mit innovativen textilen Materialien in Kombination zu Architektur so alles möglich ist. In Deutschland begeisterte er uns mit dem verhüllten Berliner Reichstag und aktuell mit seinem Big Air Package im Gasometer in Oberhausen – Installationen, die aus reinen Textilien bestehen. Mit herkömmlichen Naturfasern wären solche Kunstobjekte nahezu unmöglich, speziell entwickelte synthetische Gewebe, die Eigenschaften aufweisen, die den speziellen Anforderungen genügen, machen diesen außergewöhnlichen Einsatz erst möglich.

Im Augsburger TIM (Staatliches Textil- und Industriemuseum) lassen sich zu diesem Thema noch bis zum 06. Oktober in der Sonderausstellung Textile Architektur Inneneinrichtungen sowie aktuelle Architekturprojekte und innovative Textil- und Faserentwicklungen bestaunen.  Auf 1000 m² Fläche wird thematisiert und gezeigt wie Architektur und Textil eine Allianz eingehen, die Gegensätze vereint und starre Wände stofflichen Elementen weichen lässt, die dann zu neuen Räumen werden. Passend zum Thema ist die gesamte Ausstellungsarchitektur aus textilen Materialien beschaffen.

Besondere Attraktion der Ausstellung ist ein aufblasbares japanisches Teehaus aus Gewebe, das in der City Galerie Augsburg noch bis zum 17. August besucht werden kann. Statt einer festen Konstruktion besteht das Haus aus einer Hülle aus aufgeblasenem Hightech-Gewebe, das eine textile Membran schafft, die lichtdurchlässig, fest und gleichzeitig flexibel ist. Die Pläne für das beeindruckende Gebäude erstellte der japanische Stararchitekt Kengo Kuma. Die Umsetzung existiert bereits seit dem Jahr 2007, dort wurde sie im Garten des Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt erstmalig präsentiert.

Die Ausstellung spiegelt spannende textile Konstruktionen – vom Nomadenzelt bis zur Münchener Allianzarena – wider und schafft einen interessanten Einblick in eine fortschrittliche Entwicklung, die nicht nur Relevanz für die Zukunft zeigt, sondern bereits in der Gegenwart angekommen ist.

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